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Deutsche Unternehmen leiden am meisten unter Fälschungen

Avery Dennison hilft, Produktpiraten das Handwerk zu legen

Mix aus offenen und verdeckten Kennzeichnungsmerkmalen


[15. August 2007] 300.000 Paar gefälschte Nike-Sportschuhe in Bremerhaven, 16 Tonnen gefälschter Markenbekleidung in Koblenz und der weltweit bisher größte Einzelfund gefälschter Produkte in Hamburg im Nennwert von 380 Millionen Euro: In immer kürzeren Abständen berichten die Medien über Erfolge der Zollbehörden im Kampf gegen die Markenpiraterie. Dennoch steigt die Zahl der Straftaten und der Wert illegal kopierter Produkte so rasant an, dass es zuletzt auch den G8-Gipfel in Heiligendamm beschäftigte. Dabei wird fast nie erwähnt, dass es wirkungsvolle Schutzmechanismen gibt, wie sie zum Beispiel Avery Dennison seinen Kunden bietet. Nicht zuletzt durch den Erwerb des internationalen Kennzeichnungsspezialisten Paxar hat sich dieses Portfolio stark erweitert.


Markenschutz

Diese Beispieletiketten zeigen nur einige der Möglichkeiten, wie ausgeklügelte Technologien im Etikett den Schutz von Markeneignern vor Produktpiraten deutlich verbessern. Für die Erkennung verdeckter Merkmale gibt es spezielle Geräte.


Modelabels wie Boss, Lacoste, Joop, Puma, Esprit, Tommy Hilfiger und viele andere sind besonders gefährdet durch Raubkopierer. Verstopfte Handelswege, unberechtigte Kundenreklamationen und schlechte PR sind nur einige der Folgen. Doch die wenigsten Hersteller schützen sich vor diesen Gefahren, die bis zur schleichenden Erosion ihres Markenimage reichen können. Je begehrter die Marke, je mehr Fabriken oder Auftragsproduzenten und je länger die globale Lieferkette, desto anfälliger ist eine Marke für Fälschungen im großen Stil. Avery Dennison setzt dagegen das umfangreichste Schutzarsenal ausgeklügelter Etiketten, das heute auf dem Weltmarkt gegen Produktpiraterie verfügbar ist.

Die Maßnahmen zum Markenschutz gliedern sich in drei Bereiche: in offen, halboffen oder verdeckt angebrachte Merkmale. Insgesamt ist eine Vielzahl verschiedener Kennzeichnungen möglich, wobei in der Regel stets offene mit verdeckten Merkmalen kombiniert werden. Dies stellt sicher, dass Fälscher nicht alle Merkmale erkennen, die in der Etikettierung versteckt sind. Sie sind daher auch nicht in der Lage, die Etiketten perfekt mitzukopieren. Außerdem arbeitet Avery Dennison in diesem Bereich mit Hightech-Methoden und -materialien, welche die meist in Fernost sitzenden Fälscherwerkstätten vor unlösbare Probleme stellen.

Bei den sichtbaren oder halboffenen Merkmalen, die Avery Dennison nutzt, handelt es sich u.a. um Lösungen, wie sie die führenden Notenbanken der Welt einsetzen oder die Aussteller von Pässen, Scheckkarten und Echtheitszertifikaten anwenden. Durch die Kombination verschiedener Sicherheitsmerkmale und die gezielte Weitergabe einzelner Informationen an staatliche Stellen wie Zoll oder Polizei kann der Markeneigner jederzeit die Echtheit der Ware kontrollieren lassen. Einige der Sicherheitstechnologien sind sogar vor Gericht beweiskräftig und erleichtern somit die Strafverfolgung. Markeninspektoren und Vollzugsbeamten stellt Avery Dennison zur zweifelsfreien Identifikation auch entsprechende technische Hilfsmittel und Online-Tools zur Verfügung.

Wenn ein Kunde sich für Markenschutz entscheidet, ist es unabdingbar, dass alle Entscheidungen im kleinsten Kreis auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene entschieden werden. Das Anforderungsprofil an den optimalen Markenschutz bedingt die Analyse über den kompletten Produktions- und Logistikprozess vom Etikettendesign bis zum Einzelhandel. Es dürfen nur wenige, namentlich bekannte Personen einbezogen werden und alle Grenzen und Zollschranken, Verkaufsbüros und Agenten, die die Ware bis zur Auslieferung an den Einzelhandel durchläuft, müssen bekannt sein.

Zur höchstmöglichen Geheimhaltung gehört nicht nur die Beschränkung auf die Entscheiderebene beim Hersteller, sondern auch die vertragliche Zusicherung seitens Avery Dennison, absolutes Stillschweigen über die vereinbarte, individuelle Kundenlösung zu wahren. Weltweit arbeitet bei Avery Dennison ein kleines Team erfahrener Sicherheitsexperten an solchen Aufgaben. In Deutschland ist es ein einzelner hochrangiger Mitarbeiter, der für seine prominenten Kunden solche exklusiven Deals weltumspannend abwickelt und sein Detailwissen nicht einmal mit seinem Geschäftsführer teilt.

Wenn alle nötigen Informationen vorliegen, wo bisher Plagiate aufgetaucht und wie in Umlauf gebracht wurden, welche Herstellungsverfahren gewählt sind und wie die Produktions- und Lieferkette aufgebaut ist, schlägt Avery Dennison dem Kunden seine Lösung vor. Es ist immer eine wirtschaftliche, effektive und oft kreative Lösung, die maßgeschneidert mehrere intelligente Einzelmaßnahmen miteinander verknüpft. Sie beinhaltet Vorschläge, welche Art von Etiketten mit welchen Merkmalen eingesetzt, wo Etiketten produziert und – in einigen Fällen – an das Produkt angebracht werden sollen. Außerdem definiert der Kunde im Rahmen dieses Audits, an welchen Orten weltweit Inspektoren oder Zöllner die Echtheit der Ware prüfen müssen.

Dass dies dringend nötig ist, weiß Avery Dennison's Markenschutzexperte Andreas Unruh aus Erfahrung: "Wo ein Container gefälschter oder manipulierter Kleidung gefunden wird, sind mindestens zweimal so viele Waren in Umlauf", sagt er. Und der volkswirtschaftliche Schaden durch Produktpiraterie ist immens (zitiert nach Spiegel Online v. 13.3.2007): Im vergangenen Jahr beschlagnahmten die deutschen Zöllner illegal kopierte Waren im Wert von 1,2 Milliarden Euro – mehr als fünfmal soviel wie 2005. Und die Zahl der offiziell erfassten Fälle stieg um knapp 2000 auf 9164. Nach Einschätzung von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück kostet Produktpiraterie die deutschen Unternehmen jährlich 25 Milliarden Euro in Form von Umsatzausfällen und gefährdet hierzulande rund 70.000 Arbeitsplätze.

 

Über Avery Dennison Corporation

Avery Dennison ist anerkannter Marktführer in der Entwicklung von innovativen und dekorativen Kennzeichnungslösungen für Geschäftsanwendungen und Verbraucher weltweit. Die wichtigsten Produktgruppen des Unternehmens sind Materialien für selbsthaftende Etiketten, Grafikmedien, Identifikations- und Kennzeichnungslösungen für Bekleidungshersteller und -handel, RFID-Inlays und -Etiketten, Büroprodukte, Spezialbänder sowie besondere Etiketten für eine Vielzahl von Anwendungen im Automobil-, Industrie- und Gebrauchsgüterbereich. Avery Dennison, mit Firmensitz in Pasadena (Kalifornien), gehört mit einem Umsatz von 6,7 Milliarden Dollar in 2008 zu den Fortune 500 Unternehmen in den USA und beschäftigt rund 36.000 Mitarbeiter in mehr als 60 Ländern.

Zusätzliche Informationen unter: www.averydennison.com


 


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Markenschutz

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